Schwarzhalsziegen


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Walliser - Schwarzhalsziegen:

Was sollten Sie über Ziegenrasse wissen

Walliser- oder Schwarzhalsziegen sind eine der ältesten Ziegenrassen der Welt. Um 930 n. Chr. soll diese Ziegenrasse durch die Einwanderung afrikanischer Völker in die Schweiz gekommen sein. Obwohl die Walliserziege mit ihrem zotteligen Fell und den beeindruckenden Hörnern nicht dem Zuchtziel entsprach war sie Ende des 19. Jahrhunderts sehr beliebt. Die ‘Gletschergeiß’, wie diese Ziege auch genannt wird, ist sehr robust und anspruchslos.

Weltweit ist die Ziege die “Kuh des kleinen Mannes”..

 


Landschaftspflege durch die Ziege

Von immer größerer Bedeutung ist heute die Fähigkeit der Ziege, durch ihre besondere Fressweise die Landschaft offen zu halten und ökologisch wertvolle Flächen zu pflegen.

Herdbuchzucht

Beim Ziegenzuchtverband in Stuttgart wird das Zuchtbuch geführt, in welchem die Abstammungen wie auch die Leistungen der Zuchttiere registriert sind. Die Herde wird jährlich auf CAE untersucht. Beanstandungen - keine.

 

Herde

Nachdem ich bereits Erfahrungen mit der Ziegenhaltung gesammelt habe begann ich 2003 mit der Herdbuchzucht mit 4 weiblichen Tieren aus der Pfalz. Diese "Sternchengruppe" bewerte sich und von ihnen behielt ich meinen eigenen ersten Nachwuchs (Vatertier Hannibal). Von Vatertier Tarzan bzw. Friedolin behielt ich ebenfalls Nachwuchstiere um den Bestand zu sichern und um meinen Bestand zu verjüngen. Derzeit züchte ich mit Willi.

 

Rheinländer

 

 

 

 

Mit Herkules bekam ich aus Bickisohl vom Kaiserstuhl einen alten riesigen Walliser Schwarzhalsziegenbock. Eine Ohrenmarke aus Messing verriet, dass er in der Schweiz geboren wurde. Herkules war ein guter Maßstab für meine Zucht. Die Farbzeichnung war korrekt, also in der Mitte sauber getrennt von schwarz auf weiß,  schöne Stirnlocke und Bartbehang. Mit Herkules konnten große, starke Ziegen gezüchtet werden. Mit einer Hornspannweite von Hornspitze zu Hornspritze von 86 cm war es ein beeindruckendes Tier.

 

 

 

Für meine Herde brauchte ich gute Böcke. Der badische Halifax hatte eine guter Abstammung, stammte aus bestem Zuchtbetrieb und dennoch war dieser junge Bock für meine Zucht nicht geeignet. Ich gab dieses Böckchen in den tiefsten Schwarzwald um dort für Nachwuchs zu sorgen. Er war zwar mein liebstes Tierchen und er lebte bis 2008 aber er war nicht optimal. Auch andere ältere Böcke sind nicht immer brauchbar für eine Rassezucht.

 

2003 fand ich ein qualifiziertes Böckchen aus dem Saarland. Hannibal TJ2 SL03 war sein Name. Sein Züchter wollte Ihn unbedingt loswerden. Seine Mutter war eine stämmige Walliserin und sein Vater ein Jüngling namens Harry Potter. Er brachte dort anscheinend die ganze Herde durcheinander. Seinem Halbbrüderchen hat er alles weggefressen und blieb deshalb im Wachstum weit hinter Hannibal zurück. Auch bei mir ging er zuerst auf den alten Bock los. Auch die ausgewachsenen Walliserinnen hatten vor diesem Jungbock sofort respekt. Er wurde als Jungbock mit 8.8.7 bewertet am 20.1.04 gekört und entwickelte sich zu einem großartigen Bock. Zuletzt hatte er über 100 kg lebendes Kampfgewicht. Von 2003 bis 2007 war er der erste Zuchtbock

 

Hannibal als Jungbock 2004

 

Tarzan (Volker) 1290545 GL aus Münstertal war bereits ein stattliches Tier als er zu mir kam . Er wurde in der Schweiz geboren. Von ihm versprach ich mir Sicherheit auf guten Nachwuchs und fremdes Blut. In den Jahren 2008 und 2009 sorgte hauptsächlich er für Nachwuchs. Die Herde hielt dieser gut zusammen.

 

 

Als Zuchtbock kaufte ich 2006 ein Böckchen bei den Schwaben. Ich nannte Ihn Friedolin DE 010800045113 (Vater: Fredo) und er entwickelte sich zu einem sehr schönen, zahmen, ruhigen Bock. Vorab, als Landschaftspfleger ist er gut brauchbar, aber seine Welt sind posieren, plaudern und Pardies - also eine noch bessere Schauziege. Umzüge machter er mit, von kleine Menschenkindern wurde er geführt und seine eigenen Kleinen konnten auf Ihn springen ohne, daß er unruhig wurde. 2007-2010 bewährte er sich als Herdbuchzuchtbock im Freiburger Raum und seither im Emmendinger Bereich.

 

 

 

2009 habe ich von den Westfalen Wilhelm DE 010310314912 als Nachwuchsbock erworben. Von seinem Wesen her war er ein Wildfang. Auch wenn er kein Leichtgewicht mehr ist sind seine Sprünge enorm. Bäche, Zäune sind keine Hindernisse und selbst als Jährling konnte er gestandene Männer über den Haufen rennen. 2010 wurde er gekört und ist derzeit der Herrscher meiner Herde.

 

Felix 20648 von 2009 und von Tarzan (Volker) gezeugt. Mutter Schnee 32574 wurde von Hannibal gezeugt. Felix zeigte bereits als Jüngling: Körper lang, robust, gerader Rücken, guter Wuchs mit ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen, gut bemuskelte Schultern und Schenkel. Kopf edel nicht zu lang und nicht zu schwer. Mein Ziegenprodukt!

Allen Erwerbern meiner Herdbuchtiere wünsche ich viel Erfolg und Spaß mit der Walliser Schwarzhalsziege.

 

Nur aus Liebe geht der Bock zur Ziege

 

 
 
 
 

 

 


   
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